Archibald Mael

Archibald Mael

Von einem der auszog, die Welt zu erkunden

Der 2. Oktober ist da, der Tag, an dem ein kleiner Hund unser Leben auf den Kopf stellen soll. Angenehme und sehr aufschlussreiche Telefonate mit der Züchterin hat es bereits gegeben. Die Zeichen für uns stehen gut, eigentlich muss nun nur noch klein Archibald „uns auch wollen“.

Wir sind bereits seit gestern Abend in Österreich. Knapp zwei Stunden bis zum Ziel liegen trotzdem noch vor uns. Und wir sind aufgeregt!

Die Fahrt kommt uns unendlich vor, aber dann sind wir da und werden schon erwartet, von den Zwei - und den Vierbeinern. Die Begrüßung fällt briardgemäß kuschlig aus und wie soll es anders sein, zuerst werden ausgiebig alle großen und kleinen Hunde begrüßt und schlußendlich danach die zugehörigen Zweibeiner.

Wir werden wie Bekannte aufgenommen und fühlen uns gleich wohl, vorsichtig erfolgt die erste Kontaktaufnahme zu Archibald. Aber natürlich sind immer wieder die Mama, die Schwester, das kleine weiße Fellknäul und die Katze mit von der Partie und fordern ihre Streicheleinheiten ein. Wir finden hier ein richtiges Tierparadies vor. Alle großen und kleinen Vierbeiner haben Platz zum Spielen und Toben. Die Terrassentür ist offen, hier kann nach Lust und Laune hinaus- und hereinspaziert werden. Wir erleben die Briards genau so, wie wir sie schon im Internet gesehen und uns vorgestellt haben. Und wir werden auch gleich mit einem Kaffee und einem Mittagessen, es gibt es eine typisch österreichische Brotzeit, versorgt. Total lecker!
Der Zeitpunkt der Verabschiedung Archibalds von seiner bisherigen supertollen Familie rückt immer näher. Hendrik geht schon mal zum Auto. Archibalds Decke und der Gurt zum Anhängen müssen noch „installiert“ werden. Zudem bekommen wir allerhand Utensilien wie Archibalds Spielsachen, seine Decke, Futter ...

Was jetzt folgt bekommt Hendrik leider nicht wirklich mit ... Der kleine Zwerg spaziert nach seinem letzten „Pullergang“ von draußen wieder rein, kommt schnurstracks zu mir und setzt sich neben mich, als wolle er sagen: „Worauf wartet ihr noch, von mir aus kann es losgehen“. Dann verabschiedet er sich wirklich der Reihe nach von allen. Einer nach dem anderen, egal ob Vier- oder Zweibeiner wird noch ein letztes Mal bekuschelt. Zu guter Letzt geht er fast von allein die wenigen Stufen zum Auto hinab und läßt sich ohne Probleme ins Auto setzen und anhängen. Für ihn scheint das alles klar zu sein, als hätte er gewusst: "Das sind meine Menschen" – oder wie soll man das beschreiben??? Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich diese Szenen vor Ort gar nicht richtig einordnen konnte. Erst nach und nach wurde und wird klar, was dieser kleine Hund ganz großes vollbracht hat. Er hat sein Leben von diesem Moment an in unsere Hände gelegt, in Hände von Menschen, die er gar nicht kennt. Wie groß muß das Vertrauen in uns, für ihn fremde Menschen sein, uns bedingungslos zu folgen, sich uns ohne wenn und aber anzuschließen ...

Tapfer fährt Archibald seinem neuen Zuhause und seinem neuen Leben entgegen. Die ersten Kilometer sind aufregend, für uns wie für ihn. Doch der kleine Kerl beruhigt sich schnell und es wird eine entspannte Fahrt.

In Thalheim im Erzgebirge, seiner ersten Station, fühlt er sich sofort heimisch. Es wird gleich gekuschelt und gespielt. Er jammert nicht eine Minute. Aber er muß seine Familie doch vermissen ...

Sicher, es ist alles neu. Beim Spazierengehen stolpern wir am Anfang mehr über Archibald als das man das als „gehen“ bezeichnen kann. Ja, alles will gelernt werden. Und er lernt schnell, sehr schnell!!! Und schon in wenigen Tagen geht es nach Spanien.
2016-10-02
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Copyright © 2022 by ARCHIBALD MAEL of the incredible twentyfour

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